Lampropeltis g. holbrooki
Bezeichnung
Lampropeltis getula holbrooki - Gesprenkelte Kettennatter (Stejneger 1902)
Vorkommen
Illinois, Mississippi bis Südwest Alabama.
An ihr Verbreitungsgebiet grenzen 3 weitere Unterarten, Lampropeltis getula nigra, Lampropeltis getula splendida und Lampropeltis getula getula. Interessant dabei ist, dass fast alle Unterarten verbastardieren sobald sich deren Verbreitungsgebiet überschneidet
Lebensraum
Prärien sowie hochliegende Wälder
Aussehen
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Die Oberseite der Tiere ist braun bis schwarz und wie ihr deutscher Name schon verrät, gelb bis weiß gesprenkelt. Die Sprenkel sind meist in Bändern angelegt. Die Unterseite ist recht ungleichmäßig mit einer hell-beigen Zeichnung versehen. Sie werden selten größer als 110 cm.
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Haltung
Ähnlich wie bei den anderen Unterarten, z.B. Lampropeltis getula nigra,. Nur können hier die Grundtemperaturen, bedingt durch ihren Lebensraum, ruhig etwas niedriger sein.
Futter
In der Natur sind die Tiere Schlangenfresser, aber im Terrarium nehmen alle Kettennatter bereitwillig Nager an. Sollte ein Tier doch mal eine längere Zeit sein Futter verweigern, kann man versuchen, es mit einem Trick zu überlisten. Indem man den Nager an einem (toten) Reptil reibt, nimmt dieser den Geruch auf und die wenigsten Getulas können ihm dann widerstehen. Einer meiner liebsten Sprüche ist: "Ich möchte ja auch nicht jeden Tag Pommes essen". Deshalb versuche ich meinen Schlangen möglichst verschiedene Nager anzubieten. Verschiedene Arten von Mäusen, Ratten, Hamster sowie Zwerghamster. Das verfüttern von Schlangen und anderen Reptilien lehne ich bei Kettennattern ab, da sie sich sehr gut an Nager gewöhnen lassen.
Zucht
Kettennattern können mit 3 Jahren geschlechtsreif werden. Nach der Winterruhe werden die Tiere einmal wöchentlich gefüttert, sobald sich eins der Weibchen gehäutet hat, setze ich dieses zum Männchen. Wenige Minuten danach erfolgt dann schon der Paarungsbiss und die Paarung. Die Tiere bleiben dann noch ca. 24 Stunden zusammen. Währenddessen kann man häufig noch mehr Paarungen beobachten. Ca. 42 Tage danach legt das Weibchen dann bis zu 8 Eier ab. Mann kann nach dem Entfernen des ersten Geleges die Tiere wieder zusammen führen, häufig gibt es dann auch noch ein zweites Gelege.
Inkubation und Aufzucht
Als Inkubationsmaterial nutze ich Vermiculit, welches durch regelmäßiges Sprühen (nicht auf die Eier!) leicht feucht gehalten wird. Die Umgebungsluftfeuchte sollte nicht unter 85% fallen. Bei 27° Grad schlüpfen die Jungtiere etwa nach 60-74 Tagen. Tiere aus einem Gelege können mit einem Abstand von mehr als 24 Stunden schlüpfen. Die Jungtiere sind wegen dem Kannibalismus einzeln zu halten. Kurz nach der ersten Häutung fressen sie nackte Mäuse.

